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Zahntechnisches Meisterlabor

Hauseigenes Labor

Kurze Wege und direkte, jahrelange Zusammenarbeit kennzeichnen die Vorteile eines Praxislabors. Hier ist noch ein einzelner Techniker für das Gelingen einer Arbeit selbst verantwortlich, die nicht durch viele anonyme Hände geht.

Weitere Vorteile für Sie:

Provisorien müssen nicht so lange getragen werden, wie üblich. Direkte Kommunikation, kurze Wege ohne Zeitverlust und fehlendes Transportrisiko vermindern die Herstellungszeit. Ihr perfekter Zahnersatz ist schneller fertig und eingegliedert. In dringenden Fällen sogar innerhalb von nur drei Tagen. (z.B. Einzelkronen von Präparation Montag bis Fertigstellung/Eingliederung Donnerstag).

Die Anzahl von Terminen kann verringert werden, weil Korrekturen und Optimierungen, die teilweise erst bei der Einprobe von Zahnersatz erkennbar sind, sofort vorgenommen werden können. Änderungen sind für Sie sofort erkennbar und tragen in positiver Weise zum Gelingen Ihres perfekten Zahnersatzes bei.

Qualität und Langlebigkeit

Unsere Zahntechniker stellen höchste Ansprüche an sich, das Team und die Endkontrolle aller Arbeiten. Damit ist höchste Qualität und damit langlebiger Zahnersatz sichergestellt.

  • Richard Horvath

    Zahntechnikermeister

  • Stefano Castrogiovanni

    Zahntechniker

Festsitzender Zahnersatz

  • Festsitzender Zahnersatz der Dentalpraxis Wolfsburg

  • Festsitzender Zahnersatz der Dentalpraxis Wolfsburg

  • Festsitzender Zahnersatz der Dentalpraxis Wolfsburg

  • Festsitzender Zahnersatz der Dentalpraxis Wolfsburg

  • Festsitzender Zahnersatz der Dentalpraxis Wolfsburg

  • Festsitzender Zahnersatz der Dentalpraxis Wolfsburg

Provisorischer Zahnersatz

  • Herausnehmbarer Zahnersatz der Dentalpraxis Wolfsburg

  • Herausnehmbarer Zahnersatz der Dentalpraxis Wolfsburg

  • Herausnehmbarer Zahnersatz der Dentalpraxis Wolfsburg

Funktionsanalyse

  • 2022_Funktionsanalyse_1

  • 2022_Funktionsanalyse_2

  • 2022_Funktionsanalyse_3

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Behandlung in Dämmerschlaf (Analgosedierung)

Sie sind ängstlich oder möchten so wenig wie möglich von ihrer Zahnärztlichen Behandlung mitbekommen und einen längeren Eingriff stressfrei hinter sich bringen?

Dann ist ggf. eine Behandlung in Dämmerschlaf eine Behandlungsalternative für Sie.
Hierzu arbeiten wir in unserer Praxis regelmäßig mit einer Fachärztin/einem Facharzt für Anästhesie zusammen.

Die Analgosedierung ist eine Zwischenform von örtlicher Betäubung und einer Vollnarkose, ihr Herz-Kreislauf-System wird demnach weniger belastet als bei einer Vollnarkose.

Für die Behandlung wird ihnen ein starkes Beruhigungsmittel in Kombination mit einem Schmerzmittel in die Armvene verabreicht. Diese Kombination führt zu einem Entspannungszustand. Es ist keine künstliche Beatmung notwendig. Zusätzlich wird die zu behandelnde Region örtlich betäubt. Der Eingriff erfolgt unter durchgehender Kontrolle durch den Anästhesisten, ihre Vitalparameter werden permanent kontrolliert. Das Beruhigungsmittel wird sehr niedrig dosiert, so dass Sie innerhalb von Sekunden wieder ansprechbar sind.

Vor der Behandlung bespricht der Anästhesist mit Ihnen den Eingriff mit einem Narkoseaufklärungsbogen. Sie dürfen auf Grund der Beruhigungsmittel, 6 Stunden nichts essen oder trinken. Nach der Behandlung müssen Sie von einer Begleitperson abgeholt werden und mind. 12 Stunden beaufsichtigt werden. Sie werden für den Tag von uns krank geschrieben.

Sie interessieren sich für eine Behandlung im Dämmerschlaf? Sprechen Sie uns gerne an!
Ihr Team, der Dentalpraxis Wolfsburg

Das Prophylaxezentrum ist Mittelpunkt unserer Praxis!

Erkrankungen vorzubeugen, bzw. Erkrankungen frühzeitig zu erkennen bedarf einer regelmässigen Kontrolle und aktiver Prophylaxe! mindestens 2x jährlich sollte daher eine professionelle Zahnreinigung durchgeführt werden, bei besonders gefärdeten Patienten (z.B. Patienten mit bereits erkranktem Zahnhalteapparat) sogar öfter.

Dieser Ansatz hat ein einziges Ziel:

Gesunde Zähne  – ein Leben lang!

AIRFLOW® Prophylaxis Master

AIRFLOW® Prophylaxis Master ist die jüngste Innovation von EMS zur erfolgreichen Anwendung der ”Guided Biofilm Therapy“. Das Gerät verfügt über AIRFLOW® und PIEZON® Ultraschall und stellt somit die modernste und umfassendste Lösung für die Prophylaxe- und Parodontalbehandlung dar.

Die einstellbare Wassertemperatur und die NO-PAIN-Technologie ermöglichen eine komfortable und beinahe schmerzfreie Behandlung auch für empfindliche Patienten.

Was wird bei einer PZR gemacht?

  • Plaqueanfärbung mit Indexerhebung zur Verlaufskontrolle
  • Schmerzfreie Messung der Zahnfleischtaschen zur Ermittlung des Gesundheitszustandes
  • Professionelle Zahnreinigung und Politur Ihrer Zähne
  • Fluoridierung der Zahnoberflächen (Erhöhung der Widerstandskraft gegen Säureeinwirkung)
  • Demonstration, der bei Ihnen individuell erforderlichen Zahnpflegehilfsmittel
  • Kurze Ernährungsberatung mit Literaturhinweis

Die Anzahl und die Zeitdauer der Sitzungen werden mit Ihnen nach Ihren individuellen Bedürfnissen und bestehenden Notwendigkeiten besprochen und bestimmt. Zu einer paradontalen Vorbehandlung im Rahmen einer Paradontitistherapie gehören mindestens drei Sitzungen á 55 Minuten.

Kosten

Die Kosten für eine professionelle Zahnreinigung werden nach der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) berechnet.

Zahnaufhellung

Das Bleichen von Zähnen ist eine kosmetische Wunschbehandlung. Neben den Vorteilen für ein strahlenderes Lächeln möchten wir die möglichen Nachteile nicht unerwähnt lassen und bitte Sie, im Falle einer Bleachingbehandlung um schriftliche Bestätigung dieser Aufklärung.

Bleaching ist durchaus vergleichbar mit der Haaraufhellung. Der Zahnschmelz wird hierbei mit Hilfe chemischer Substanzen behandelt und in seiner Struktur verändert. Das Bleachingergebnis ist nicht dauerhaft. Insbesondere durch z.B. Rauchen, Kaffee, Tee, rote Beete, also alle stark färbenden Materialien wird das Ergebnis negativ beeinflusst.

Bleaching wirkt nur am Zahnschmelz. D.h. Füllungen, die vorher unauffällig waren und zur ursprünglichen Zahnfarbe gepasst haben, können nach dem Bleaching sichtbar werden und müssen dann ggf. erneuert werden. Durch die chemische Wirkung des Bleichmittels können Empfindlichkeiten der Zähne, insbesondere an freiliegenden Zahnhälsen oder bereits vorhandenen Schmelzrissen hervorgerufen werden. Zudem ist eine Reizung des Zahnfleisches möglich.

Es wird während der Behandlung z.B. durch vorherige Abdeckung von Zahnhälsen und Zahnfleisch alles getan, diese Reizungen zu vermeiden. Ausschließen lässt sich diese Komplikation jedoch nicht.

Schließlich noch ein Hinweis zur Abrechnung

Die Abrechnung des Bleichens ist weder in der gesetzlichen noch in der privaten Krankenversicherung als Abrechnungsposition geregelt. Die Berechnung erfolgt deshalb nach vorheriger schriftlicher Vereinbarung frei nach § 2 Abs. 3 der GOZ (private Gebührenordnung für Zahnärzte).

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Wurzelbehandlung

Warum entzündet sich der Zahnnerv

Wann ist eine Wurzelkanalbehandlung notwendig?

Eine Wurzelkanalbehandlung ist immer dann notwendig, wenn eine irreversible Entzündung des Zahnnerven vorliegt. Eine solche Schädigung des Zahnnerven ist in der Regel durch Bakterien verursacht, die durch eine tiefe Karies oder undichte Füllungs- u. Kronenränder Zugang zum Zahnnerven erhalten haben. Andere Ursachen können ein Trauma nach einem Unfall oder aber das Beschleifen des Zahnes für eine Krone sein („Schleiftrauma“).

Was sind die Folgen einer Zahnnerventzündung?

Oft verursacht eine solche Entzündung Schmerzen und es kann zum Anschwellen der Weichgewebe kommen … die berühmte dicke Backe. Dazu kommen Wärme- u. Kälteüberempfindlichkeiten. Zusätzlich sind die Zähne oftmals sehr berührungsempfindlich. In seltenen Fällen kann eine solche Entzündung völlig asymtomatisch verlaufen und der Zahnnerv stirbt trotz Schmerzfreiheit unbemerkt ab.

Weitere Folgen!

Wenn die Entzündung voranschreitet stirbt das Nervgewebe ab und die Bakterien können sich im inneren des Zahnes vermehren. Die Entzündung geht über kurz oder lang in den Knochen über und man erkennt im Röntgenbild einen Entzündungsherd an den Wurzelspitzen des Zahnes.

Durch diese Beherdung kann der Kieferknochen geschädigt werden, es können Kieferzysten entstehen und sogar chronische Erkrankungen anderer Organsysteme ausgelöst werden (z.B. Leber-u. Nierenschäden, rheumatische Erkrankungen). In jedem Fall muß eine solche Zahnnerventzündung behandelt werden!

Ablauf einer Wurzelkanalbehandlung
  • Der erste Schritt ist die Anästhesie (Betäubung) des betreffenden Zahnes. Somit ist eine schmerzfreie Behandlung gewährleistet.
  • Der Zahn wird nun mit einem Kofferdamm (Tuch aus Naturlatex) isoliert. Dies bietet den Vorteil, daß während der Behandlung keine Bakterien aus der Mundhöhle in das Zahninnere gelangen und eine optimale Sicht mit dem Operations-Mikroskop gewährleistet ist.
  • Nun wird das komplexe Wurzelkanalsystem mit modernsten Instrumentarien aufbereitet bzw. gereinigt und desinfiziert.
  • Die Aufbereitung geschieht unter ständiger Sichtkontrolle mit dem OP-Mikroskop.
  • Unter Zuhilfenahme des Mikroskops ist es möglich auch kleinste Verunreinigungen aus den Wurzelkanälen zu entfernen, denn deren Verbleib ist entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg einer Wurzelbehandlung.
  • Abschließend erfolgt nun die dreidimensionale Füllung des zuvor gereinigten Wurzelkanalsystems. Auf diese Weise wird die individuelle anatomische Form der Wurzelkanäle restlos mit Wurzelfüllmaterial versehen. Auch kleinste Seitenkanäle werden abgefüllt und es entsteht ein bakteriendichter Verschluss des Wurzelkanalsystems.
  • In den meisten Fällen, wird die Wurzelkanalbehandlung in ein bis zwei Behandlungssitzungen abgeschlossen.
  • Chancen: Durch die Kombination von Erfahrung, Fachkompetenz und die Zuhilfenahme des Operationsmikroskops, sind wir in der Lage sehr vorhersagbare Behandlungsergebnisse zu erzielen und verzeichnen Erfolgsquoten von 90-95 %.

Neuanfertigung alter Wurzelfüllungen

Ist eine Wurzelkanalbehandlung durchgeführt worden und der Zahn macht weiterhin Beschwerden oder im Röntgenbild ist weiterhin ein Entzündungsherd sichtbar, dann muss davon ausgegangen werden, dass die Wurzelkanalbehandlung nicht Erfolgreich war und weiterhin Bakterien im Wurzelkanalsystem vorhanden sind.

Die Gründe hierfür sind vielfältig.
Oft können die Wurzelkanäle nicht bis zur Wurzelspitze aufbereitet werden und somit verbleiben Verunreinigungen im Wurzelkanal, in denen sich Bakterien sammeln und weiterhin für das Fortbestehen des Entzündungsprozesses sorgen. Ein weiterer häufiger Grund sind zurückgebliebene infizierte Weichgewebsreste, die nur mit dem Mikroskop identifiziert und beseitigt werden können.

Es ist sogar möglich die Wurzelfüllung bereits resezierter Zähne (siehe Wurzelspitzen resektion) zu erneuern.

Die Behandlung läuft ähnlich wie die Erstbehandlung ab (siehe Ablauf Wurzelkanalbehandlung). Der Unterschied besteht darin, dass in der ersten Sitzung alle alten Wurzelfüllmaterialien entfernt werden müssen und dann folgt die gewohnte Aufbereitung und Desinfektion der Wurzelkanäle, gefolgt von der dreidimensionalen Wurzelfüllung mit warmer Guttapercha.

Chancen

Bei der Revision ist es sehr schwierig die Chancen in Prozenten auszudrücken. Die Erfolgswahrscheinlichkeit ist sehr stark vom Ausgangszustand des Zahnes abhängig. Erfahrungsgemäß besteht aber in sehr vielen Fällen eine reelle Chance den Zahn durch die mikroskopische Wurzelkanalbehandlung zu erhalten.

In jedem Fall lohnt es sich jeden Zahn individuell zu betrachten und die Prognose einzuschätzen. Hierfür vereinbaren wir in der Regel ein unverbindliches Beratungsgespräch, in dem alle Einzelheiten und Fragen der Patienten geklärt werden Können.

Wurzelspitzenresektion (Chirurgische Revision)

Bei der Wurzelspitzenresektion handelt es sich um einen mikrochirurgischen Eingriff, bei dem die Wurzelspitzen um ca 2-3 mm von Außen gekürzt werden. Auch dieser Eingriff findet unter dem OP-Mikroskop statt, so dass ein feiner sehr klein gehaltener Schnitt im Zahnfleisch ausreicht um an die Wurzelspitzen zu gelangen.

Dieser Eingriff ist absolut schmerzfrei und findet unter örtlicher Betäubung statt.

Die Wurzelspitzenresektion wird z.B. aus folgenden Gründen durchgeführt:
  • wenn alte Wurzelfüllmaterialien an der Wurzelspitze nicht mehr entfernt werden können
  • wenn kleine Entzündungsherde an der Wurzelspitze verbleiben, die vom Immunsystem des Körpers nicht beseitigt werden können
  • wenn Verkalkungen vorhanden sind und eine Aufbereitung bis zur Wurzelspitze nicht möglich ist.

Das Mittel der Wurzelspitzenresektion wird meistens nur in Verbindung der Revisionsbehandlung verwand.
Bei der Erstbehandlung kommt die Wurzelspitzenresektion so gut wie nie zum Einsatz.

Lesen sie zu diesem Thema auch unsere Patienteninformation Wurzelbehandlung!

Vollkeramischer Zahnersatz

Vollkeramische, metallfreie Kronen und Brücken sind seit einigen Jahren die neu entwickelte Topvariante. Cercon ist so stabil, dass es auch für künstliche Hüftgelenke verwendet wird!

Vorteil:
  • 20 Jahre Erfahrung
  • optimale biologische Verträglichkeit mit ausgezeichneter Zahnfleischreaktion.
  • Hervorragende Farbwirkung.
  • Natürliche Oberflächenhärte.
  • Optimale Funktion durch Gesichtsbogenregistrierung.

Der Festzuschuss der gesetzlichen Krankenkassen variiert je nach Bonusfestsetzung. Gern besprechen wir die für sie entstehenden Kosten in einem seperaten Beratungsgespräch.

Gold-Platin-BIO-Legierungen

Qualitativ gut sind Kronen und Brücken aus biologisch gut verträglichen Gold-Platin-BIO-Legierungen. Eine Gesichtsbogenregistrierung ist medizinisch erforderlich. Eigenanteil pro Zahn ähnlich wie Vollkeramik – wegen der relativ hohen Goldkosten.

Verblendete Stahllegierung

Die Kassen-Basisversorgung (§12SGB V: ausreichend, zweckmäßig, wirtschaftlich) besteht aus einer Stahllegierung, die im Bereich der Front- und vorderen Backenzähne teilverblendet wird.

Vorteil:

„Zahnersatz zum Nulltarif“ bei kassengerechter Ausführung und doppeltem Festzuschuss.

Nachteil:
  • Farbwirkung der einfachen Verblendungen eingeschränkt (keine individuelle Mehrfachschichtung).
  • Die Zähne im Bereich der Kassenbezuschussung sind nur teilverblendet. Unnatürliche Farbe des Stahls.
  • Die Kronenränder am Zahnfleischübergang wirken grau.
  • Stahl ist extrem hart. Abnutzungen natürlicher Gegenbezahnung sind möglich.

Wir empfehlen Ihnen eine individuelle Beratung.

Die Zahnärzte und speziell geschulte Mitarbeiterinnen stehen Ihnen dafür jederzeit mit entsprechendem Anschauungsmaterial gern zur Verfügung.

Lesen sie zu diesem Thema auch unsere Patienteninformation Kronen und Brücken!

Parodontitisbehandlung

Parodontitis, umgangssprachlich auch Parodontose, ist die entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates im Kieferknochen, die unbehandelt zu fortschreitendem Knochenabbau und langfristig zum Verlust von Zähnen führt.

 

Ursachen sind: Biofilm, Zahnstein und Konkremente, Rauchen, abstehende Kronen- und Füllungsränder, fehlende Aproximalkontakte, Überlastung durch Bruxismus (Knirschen und Pressen), herabgesetzter Allgemeinzustand, Besiedlung mit besonders aggressiven pathogenen Keimen…….

Wie überall im Leben gibt es auch hier akute, aggressive, schnelle und chronische, sich langsam etablierende Formen. Allen gemeinsam ist eine überlastete Körperabwehr.

Die Sprache verrät dabei vieles: Man hat keinen Biss, geht auf dem Zahnfleisch, kann nicht mehr richtig zubeißen, hat den Halt verloren und Eindringlingen (Bakterien) nichts entgegenzusetzen, ggf. aber auch, man beißt sich durch etwas durch, knirscht vor Wut mit den Zähnen ….

Die Behandlung muss möglichst frühzeitig und konsequent erfolgen und sollte unbedingt den Lebenspartner (die Bakterien sind übertragbar!) mit einbeziehen. Je nach Schweregrad kann eine Verlangsamung der Erkrankung bis hin zur völligen Ausheilung erreicht werden.

Begonnen wird mit drei einstündigen Behandlungen durch die geschulte Prophylaxeassistentin. Hier erfolgt die schmerzfreie Probeentnahme für den Keimtest samt Auswertung, werden Biofilm und Zahnstein entfernt, Zahnfleischtaschentiefen gemessen, Pflegehilfsmittel demonstriert und Pflegehinweise gegeben und ggf. Abformungen für eine Entlastungsschiene genommen.

Erst am Ende dieser Hygienephase wird je nach Tiefe der dann noch verbleibenden Zahnfleischtaschen endgültig über die Therapie beim Zahnarzt entschieden, die dann in zwei weiteren Terminen seitenweise erfolgt. Hierbei werden modernste Ultraschallgeräte für die Reinigung der Wurzeloberflächen und zur Keimreduktion ein Laser eingesetzt.

Nach 12 Wochen erfolgt eine Verlaufs- und Heilungskontrolle (Recall) bei der Zahnarzt / Zahnärztin.

Bei nahezu jeder Parodontitiserkrankung ist anschließend ein regelmäßiger Recall, in der Regel viermal jährlich, mit Kontrollmessungen der Zahnfleischtaschen und Biofilmmanagement erforderlich.

Ihre persönliche Mitarbeit ist dabei einerseits bei der Zahnpflege, aber andererseits auch bezüglich einer gesunden Lebensführung (gesunde, vollwertige Ernährung, ausreichender Schlaf, Stressreduktion etc.) unerlässlich.

Parodontitis und allgemeiner Gesundheitszustand stehen in einer engen Beziehung zueinander.

So kann sich einerseits eine Parodontitis durch einen herabgesetzten Gesundheitszustand etablieren, andererseits erhöht eine bestehende Parodontitis die Risiken für Diabetes, Herzerkrankungen, Schlaganfall, Osteoporose, Frühgeburten und Atemwegserkrankungen erheblich.

Lesen sie zu diesem Thema auch unsere Patienteninformation Paradontitis.

Kunststofffüllungen

Füllungen sind indiziert bei kleinen bis mittelgrossen Zahnhartsubstanzdefekten.
Die Ursachen für diese „Löcher“ können vielfältig sein:
  • Karies (siehe unser Formblatt Karies)
  • Abrasion: allgemein Zahnhartsubstanzverlust infolge von Reibung (z.B. durch Schleifkörper in Zahnpasten).
  • Erosion (engl. erosion): unscharf begrenzter Zahnhartsubstanzverlust durch Säureeinwirkung (z.B. Magensäure bei Refluxerkrankungen und Bulimie).
  • Attrition (engl. attrition): Zahnhartsubstanzverlust durch reflektorisches Berühren der Zähne.
  • Demastikation (engl. demastication): Zahnhartsubstanzverlust an den Kauflächen, durch abschleifende Nahrungsmittel während des Kauvorganges.
  • Bruxismus (engl. bruxism): Parafunktion (Knirschen, Pressen) mit unphysiologischen Auswirkungen an Zähnen, Parodontium, Kaumuskulatur und/oder Kiefergelenken.

Als Füllungsmaterial verwenden wir Nanohybridkomposite. Diese sind in vollausgehärtetem Zustand unbedenklich in die Mundhöhle zu inserieren.

Das Material, welches als Kassenleistung übernommen wird, ist Amalgam. Dieses verwenden wir aufgrund seiner Inhaltsstoffe (v.a. des Quecksilbers) nicht. Wir sind als Zahnarztpraxis rechtlich dazu verpflichtet alle amalgamhaltigen Stoffe (z.B. Amalgamreste aus der Sauganlage) aus unserem Abwasser abzuscheiden und diese gekennzeichnet als Sondermüll zu entsorgen. Möchten sie so ein Material jahrelang in den Mund eingesetzt bekommen? Nein! Wir auch nicht!

Amalgamfüllungen sind nicht adhäsiv im Mund verankert und setzen eine mechanische, untersichgehende Kavitätenpräparation voraus, was mit unnötigen Zahnsubstanzverlusten einhergeht. Dies ist nicht Teil unserer Philosophie die vor allem vorsorgeorientiert, zahnerhaltend und substanzschonende Aspekte beinhaltet.

Da das an Amalgamfüllungen gebundene Quecksilber besonders beim Legen als auch beim Entfernen in Form von Dämpfen in den Körper aufgenommen wird, verwenden wir bei Amalgamsanierungen einen besonderen Sauger, der sowohl diese gasförmige Phase als auch kleine Fragmente der Amalgamfüllung vollständig aufnimmt und so sie und wir maximal vor diesen Quecksilberdämpfen geschützt sind.

Um ihnen eine größtmögliche Qualität bieten zu können wird bei uns nahezu jede Füllung unter Kofferdam gelegt. Dies ist ein latexhaltiges Spanntuch, welches den Zahn zur Mundhöhle und damit zum feuchten Milieu isoliert.

Um die bereits oben angesprochene substanzschonende Vorgehendweise zu garantieren verwenden wir immer einen so genannten Cariesdetektor. Dieser färbt erkrankte, zu exkavierende, kariöse Areale pink ein, so dass ein Verbleib von Karies unter der neuen Füllung verhindert und eine zu starke Exkavation vermieden wird! So gewährleisten wir ihnen maximalen Zahnerhalt!

Die Kosten für eine Kunststofffüllung werden mit dem Krankenkassenzuschuss für eine Amalgamfüllung verrechnet, so dass nur die Differenzkosten zwischen Amalgam und Kunststoff in Rechnung gestellt wird. Dieser wird ihnen von vielen privaten Zahnzusatzversicherungen erstattet. Generell gilt, je kleiner der‚Defekt, bzw. je leichter die Rekonstruktion des Zahnes, desto günstiger wird ihre Füllung.

Sehr kleine Defekte können mit sogenannten erweiterten Fissurenversiegelungen behoben werden.

Weiterhin gibt es Alternativen zur Füllungstherapie, die eine noch bessere Biovertäglichkeit und Langzeitergebnisse aufweisen! Bitte sprechen sie uns auf diese an!

Kinderzahnheilkunde

Für die Zahngesundheit Ihres Kindes

Das kindliche Gebiss besteht aus Milchzähnen, dass beim Heranwachsen durch ein bleibendes Gebiss ersetzt wird. Milchzähne sind wichtig, damit bleibende Zähne in der richtigen Lage gehalten werden können und nachkommende Zähne an der für sie vorgesehenen Stelle durchbrechen.

Dem Milchzahngebiss kann gar nicht genug Beachtung geschenkt werden, denn es bildet das Fundament für die bleibenden Zähne. Die Erhaltung der Milchzähne ist eine der wichtigsten zahnärztlichen Maßnahmen in Hinblick auf eine optimale Ausbildung des bleibenden Gebisses. Frühzeitiger Zahnverlust – fast immer durch mangelnde Mundhygiene und falsche Ernährung bzw. schlechte Essgewohnheiten bedingt – führt zu vielfältigen Schädigungen im bleibenden Gebiss.

Erkrankte oder sogar zu früh herausgefallene Milchzähne können zu einem Platzmangel im bleibenden Gebiss führen. Darum ist es ganz wichtig Milchzähne zu erhalten. Manchmal können zerstörte Milchzähne aber nicht mehr durch Füllungen gerettet werden. Hier verwenden wir dann Milchzahnkronen. Sie ersparen meistens eine spätere kieferorthopädische Behandlung.

Um den Behandlungserfolg mit einem positiven Erlebnis zu verbinden und ohne frühzeitig Ängste vor einem erneuten Besuch auszulösen, versuchen wir ohne Betäubungsmittel auszukommen.

Wenn der Zahn schon zu stark geschädigt ist, sollte aber nicht darauf verzichtet werden. In Ausnahmefällen ist jedoch eine zahnärztliche Behandlung in Vollnarkose nötig, diese führen wir nicht in unserer Praxis durch sondern überweisen Sie dafür in eine spezielle Kinderzahnklinik in der Region.

Vereinbaren Sie bitte einen Termin und wir empfehlen Ihnen eine optimale Behandlung.

Vorsorge und Individualprophylaxe

  • Sichtbarmachung der Zahnbeläge
  • intensive Reinigung und Politur der Zähne
  • Härtung des Zahnschmelzes mit Fluoridlack
  • praktische Übungen im Umgang mit der Zahnbürste kann die Entstehung von Karies vermieden werden.

Gleichzeitig führt unsere Prophylaxe-Assistentin die Kinder geduldig und kindgerecht in die Zahnpflege ein. Durch alle diese Maßnahmen sind Kinder und Eltern in der Lage und motiviert die häusliche Mundhygiene fortzusetzen. Damit werden optimale Bedingungen für das bleibende Gebiss geschaffen.

6 -18-Jährige werden im Rahmen der Kassenversorgung halbjährlich betreut. Anhand der Anfärbung des Zahnbelages werden Schwachstellen der Mundhygiene erläutert. Weiterhin verschließen wir die kariesfreien Zahnfurchen der Backenzähne (Fissurenversiegelung). Für 6-19-Jährige werden die großen (hinteren) Backenzähne über den Krankenschein versorgt. Die Versorgung der kleinen Backenzähne und die Behandlung älterer Patienten wird privat berechnet. Die häufigste Karies im Bereich der Fissuren wird dadurch nachhaltig verhindert.

Wir legen größten Wert auf die Zahngesundheit Ihres Kindes und stehen Ihnen für alle Fragen gerne zur Verfügung. Sorgen Sie dafür, dass ein Zahnarztbesuch gar nicht erst zu einer unangenehmen Erfahrung für Ihr Kind werden muss. Holen Sie sich frühzeitig unseren Rat, z.B. für eine zahngesunde Ernährung oder die richtige Zahnpflege schon ab Kleinkindalter.

Sollten dennoch zahnmedizinische Maßnahmen erforderlich werden, können Sie sich unserer besonderen Kompetenz auf dem Gebiet der Kinderzahnmedizin sicher sein.

Implantologie

Was sind Implantate ?

Unter Implantaten versteht man künstliche Zahnwurzeln, die in den Kiefer zum Ersatz verloren gegangener Zähne eingesetzt werden. Diese bestehen heutzutage in aller Regel aus Titan. Diese künstlichen Zahnwurzeln können in der Folge zur Aufnahme von Zahnersatz (Einzelzahnkronen, Brücken oder Prothesen) dienen.

Wann werden Implantate eingesetzt (Indikationen) ?

  • Ersatz eines Einzelzahnes
  • Ersatz mehrerer Zähne bei einer Lückensituation
  • Ersatz mehrerer Zähne bei einer Freiendsituation
  • Zur Aufnahme und Befestigung eines herausnehmbaren Zahnersatzes mit Restzahnbestand
  • Zur Aufnahme und Befestigung eines herausnehmbaren Zahnersatzes bei zahnlosem Kiefer

Wie ist der Behandlungsablauf?

Nach eingehender Diagnostik bekommen sie von uns einen detaillierten Kostenvoranschlag.

Abhängig von Ihrer knöchernen Situation wird zur genaueren Diagnostik und Planung eine DVT Aufnahme angefertigt. Hierbei handelt es sich um eine dreidimensionale Röntgenaufnahme, ähnlich einer CT Aufnahme, allerdings mit einer weitaus geringeren Strahlenbelastung.

Nach Abdrucknahme für eine Bohrschablone werden sie einen Termin zur Implantation bekommen. Hier wird das für sie in der Planung ausgewählte Implantat inseriert und Speicheldicht unter der Schleimhaut vernäht. Nach der Einheilzeit, die individuell errechnet wird und 3-9 Monate beträgt bekommen sie einen Termin zur Freilegung des Implantates. Wir setzen ihnen hier einen Zahnfleischformer oder ein individuelles Provisorium ein. Ein bis zwei Wochen später können die Abdrücke für ihren Zahnersatz genommen werden.

Vorteile der Implantate

Nachbarzähne müssen nicht beschliffen werden, so dass kein neuer Schaden zur Behebung der Lückensituation gesetzt werden muss.

Weitere Vorteile sind:
  • Knochenerhaltung
  • vergrößerte Kaukraft
  • verbesserte Kaufunktion
  • verbesserte Stabilität
  • besserer Halt der Prothese
  • Reduzierung der Schleimhautauflage
  • Verbesserung der Ästhetik
  • verbesserte Sprachfunktion
  • verbesserte Reinigungsfähigkeit

Kosten

Die Kosten für eine Versorgung mit Implantaten werden von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen. Ihr befundbezogener Festzuschuss, den sie von ihrer Krankenkasse für den Fall einer Regelversorgung bekommen würden, wird ihnen allerdings auch für die prothetische Versorgung auf Implantaten angerechnet und geht somit nicht verloren. Individuell für sie erstellen wir einen entsprechenden Kostenvoranschlag, den wir gern mit ihnen in einem persönlichen Beratungsgespräch besprechen.

Zuverläsigkeit durch Erfahrung und Spezialisierung

Zahnimplantate haben sich in der Zahnmedizin schon seit mehr als dreißig Jahren bestens bewährt. Viele Millionen Menschen weltweit sind begeistert vom Komfort und von der Zuverlässigkeit ihres implantatgestützen Zahnersatzes. Vor allem in den letzten Jahren wurden enorme Fortschritte gemacht und wir wollen, dass Sie davon profitieren. In unserer Praxis haben Sie konsequenterweise die Sicherheit, ausschließlich von einem zertifizierten Zahnarzt behandelt zu werden, der im Bereich der Implantologie spezialisiert ist.

Funktionsanalyse und Schienentherapie

Die normale Belastung eines Zahnes liegt bei ca. 6 bis 10 Kilogramm.

Unter den krankhaften Bedingungen des Bruxismus entstehen Kräfte bis zu 80 Kilogramm, die über einen Zeitraum von Wochen, Monaten oder Jahren zu erheblichen Schädigungen führen und sich in unterschiedlichster Form zeigen:

Zahnsubstanz

Abnutzung der Zahnsubstanz (insbesondere an Front- und Eckzähnen) teilweise bis in das empfindliche Dentin mit der Gefahr der Schädigung des Zahnnervs. Rissbildungen im Zahnschmelz mit der Folge erhöhter Kariesanfälligkeit und von Verfärbungen.

Kiefergelenke

Schädigungen der Knochen- und Knorpelstrukturen mit Gelenkknacken und Reibegeräuschen bis hin zu Tinnitus (Ohrgeräuschen).

Kaumuskulatur

Verspannungen und Verhärtungen sowie Hypertrophie der Muskulatur bis hin zu Schulter-, Nacken-, Rücken- und Kopfschmerzen. Hintergrund ist in den meisten Fällen Stress. Bildlich gesprochen: „Man beißt sich durch etwas durch.“ Ein weiterer Grund sind Okklusionsfehler (Störungen des richtigen Zusammenbisses von Ober- und Unterkiefer).

Entscheidender Therapieansatz ist zunächst die Unterweisung des Patienten, damit ein Problembewusstsein entwickelt werden kann und die bisher unbewusst ablaufende Fehlfunktion bewusst erlebbar wird. Nur dies ermöglicht in Verbindung mit gezieltem Stressabbau eine Reduktion der Überlastungen. Die zahnärztliche Therapie erfolgt symptomatisch mit Hilfe einer Knirscher- (Michigan-) schiene, die hauptsächlich nachts getragen werden muss. Diese Schiene bewirkt eine gezielte Ausschaltung okklusaler Fehler, vermeidet Abnutzungen der Zahnsubstanz und entlastet Kiefergelenk und Zahnhalteapparat.

Begleitend kann eine physiotherapeutische Behandlung angezeigt sein. Als alleinige Maßnahme ist die Physiotherapie und Schienenbehandlung jedoch in der Regel unzureichend, wenn nicht gleichzeitig Stressbelastungen und ggf. Oklusionsstörungen reduziert werden.

Lesen sie zu diesem Thema auch unsere Patienteninformation Bruxismus!